Design

Die Gestaltung der Ausstellung soll an die vielen deutschen Auswanderer erinnern, die lange Zeit per Schiff die Vereinigten Staaten erreichten- und auch die Reise des Teddys von Deutschland nach Amerika symbolisieren.


Mit der Entwicklung der Schifffahrt und insbesondere der Dampfschiffe stieg im 19. Jahrhundert die Zahl der deutschen Auswanderer, die in den Vereinigten Staaten einen neuen Anfang suchten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnte auch der neu erfundene Teddy Auswanderer- Familien auf ihrer Reise begleiten.


Schrankkoffer vermögender Passagiere hatten den Vorteil, dass sie bei der Übersee-Reise in der Kabine verbleiben konnten, da sie, aufgeklappt und flach gegen die Wand gestellt, nur wenig Raum einnahmen. Sperrige Gepäckstücke mussten dagegen in Gepäckräumen im Schiffsrumpf verstaut werden.

Die Übersee-Schrankkoffer der Ausstellung bergen je zwei beleuchtete Vitrinen in sich.

Die Koffer haben eine Grundfläche von je 80x 100 cm und eine Höhe von 180 cm.

In der Ausstellung können die rollbaren Koffer geöffnet und fest arretiert werden.


Beleuchtete englische und deutsche Texttafeln sind in die Stirnseiten des Koffers eingesetzt und stellen das jeweilige Thema und die Objekte vor.

Sie können bei Bedarf durch Tafeln in weiteren Sprachen ersetzt werden.

Fünf Touchscreen- Terminals werden dazu, mit freundlicher Unterstützung der eKiosk GmbH Dresden, weitere Informationen, Bilder und Filme + Ton wiedergeben.

Durch die Ausstellung leiten die Besucher fünf mit Teddybären gestaltete Bereiche. Sie zeigen gleichzeitig die Entwicklung des Teddybären bis heute:

typische Teddys sind in den jeweils passenden Tretautos von 1900 bis zur Gegenwart unterwegs.


Ein Koffer oder auch ein gestalteter Bereich braucht etwa 9 qm Präsentationsfläche; ein Terminal etwa 3 qm.

Insgesamt nimmt die Ausstellung damit eine Fläche von etwa 170 qm ein. Sie lässt sich aber auch größeren oder kleineren Flächen anpassen.